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[Zen] mashUp






Buddha ist Leere

Unser Wahn lässt uns glauben, dass beim Tod des Körpers die Seele weiterlebe. Doch dies ist ein schwerer Irrtum! Die Erleuchteten erklärten, dass Körper und Geist gemeinsam verschwinden. Buddha ist Leere, Himmel und Erde kehren zum Ursprung des Daseins zurück. )
(Ikkyu Sôjun)

Wir Menschen leben aber nicht so einfach im Einklang mit dem Leben. Warum? Weil wir denken.
(Nakagawa Roshi)

Im Hier & Jetzt zuhause sein

Das Erwachen eines inneren Sinnes

Wir zaudern, wir zweifeln, wir werden unruhig und erregt, weil wir nicht wissen, wie wir diesen scheinbar unübersteiglichen Wall durchbrechen sollen. Wenn dieser Höhepunkt erreicht ist, wirft sich unsere ganze Persönlichkeit, unser ganzer Wille und unsere tiefste Natur, entschlossen einen Ausweg zu suchen, ohne weitere Erwägungen zwischen Selbst und Nichtselbst, zwischen Dies und Das, unmittelbar gegen den Eisenwall des Koan. Dieses Anrennen unseres tiefsten Wesens gegen das Koan öffnet unerwartet einen bisher unerkannten Bezirk des Geistes. Intellektuell bedeutet dies die Überschreitung der Grenzen des logischen Dualismus, aber gleichzeitig ist es eine Wiedergeburt, das Erwachen eines inneren Sinnes, der uns befähigt, in das tatsächliche Zusammenwirken alles Geschehens zu schauen. Zum erstenmal wird der Sinn des Koan klar, und zwar geradeso, wie man weiß, daß Eis kalt und gefroren ist. Das Auge sieht, das Ohr hört, gewiß, aber der Geist als Ganzes besitzt Satori. Zweifellos ist auch das ein Wahrnehmungsvorgang, aber eine Wahrnehmung höchster Ordnung.
(D.T. Suzuki: Die große Befreiung)





 Lin-chis Nachfolger wissen nicht, was Zen ist.
Ich, der blinde Esel, schon.
Meine Zunge, meine zärtlichen Finger,
mein dicker harter Schwanz -
eine Herbstnacht ist wie etliche Jahrtausende.

Herzzeit 2.0 - Ein Koan für zwei Orchester

Joseph Beuys: Jeder Mensch ist ein Künstler.

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